Dennis Baudrexl in Priwi Foto:Lars Neumann
Im freien Training probierten wir noch ein neues Fahrwerk aus, was allerdings überhaupt nicht funktionierte, so dass wir kein Risiko eingehen wollten und das gewohnte Setup aus dem Trainings- motorrad wieder einbauten. Doch wie schon die letzten Jahre waren die Rundenzeiten am Samstag nicht gut und so qualifizierte ich mich nur als Zwölfter meiner Gruppe. Zufriedenstellend war das auf keinen Fall.
Sonntags im freien Training fühlte ich mich schon etwas besser, fand ein paar gute Spuren und hatte vor allem Spaß.
Der erste Start ging dann direkt in die Hose, nur um Platz 15 oder 20 reihte ich mich ins Fahrerfeld ein. Zu allem Überfluss musste ich noch in der ersten Runde unverschuldet zu Boden, was mich bis ans Ende des Feldes zurückfallen ließ. Dabei hatte sich meine vordere Bremsscheibe so verbogen, dass ich das ganze Rennen ohne Vorderbremse fahren musste. Chancenlos schaffte ich es noch auf Platz 23.
Dennis Baudrexl in Priwi Foto:Lars Neumann
Lauf zwei startete etwas besser, um Platz 15 fing ich das Rennen an. Doch die ersten Runden waren katastrophal, ich weiß nicht was los war, auf jeden Fall verlor ich direkt einige Plätze. Es dauerte einige Runden bis ich meinen gewohnten Rhythmus wieder fand und so konnte ich mich wieder in Richtung der Top 10 vorkämpfen. Am Ende stand ein guter neunter Platz zu Buche.
Es fehlt noch ein wenig die Rennpraxis und die Aggressivität. Doch das wird jetzt von Rennen zu Rennen immer besser und ich bin zuversichtlich, die nächsten Wochen wieder etwas spritziger zu werden. Nächstes Wochenende steht erst einmal der Auftakt zur DM 125 in Dreetz auf dem Programm. Bis dahin werden wir die Zeit noch intensiv beim Training nutzen.
Autor: Dennis Baudrexl