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Sieg für Stefan Landmann in Hockenheim

Nach dem dritten Platz im Samstagsrennen sicherte sich der 25-jährige Bad Häringer seinen ersten Saisonsieg im zweiten Rennen.

 

 Foto: motioncompany

Vor gut besetzten Tribünen bei herrlichem Spätsommerwetter durfte Stefan Landmann vergangenes Wochenende am Hockenheimring seinen ersten Saisonsieg in der ADAC GT Masters feiern.

Bei einem Starterfeld von 40 Fahrzeugen überquerte der Phoenix Audi R8 als erster die Ziellinie und sorgte für eine kleine Sensation. Schon in seiner ersten Saison in der ADAC GT Masters Meisterschaft kann Stefan über einen Sieg jubeln und erreichte nach langer Durststrecke gleich zwei Mal das Podium. 

Bereits am Samstagsrennen überzeugte Stefan und wurde gemeinsam mit seinem Teampartner Rene Rast Dritter. „Es war ein genialer Saisonabschluss! Mit einem Sieg bereits in meiner ersten Saison kann ich wirklich stolz auf mich selbst sein. Ich danke all meinen Sponsoren und meinem Team, denn ohne die wär das alles nicht möglich gewesen.“, so Stefans Fazit.

 

 In den nächsten Tagen beginnen bereits die Verhandlungen für die Saison 2012. Die Chancen nächstes Jahr wieder in der ADAC GT Masters zu starten stehen gut für den Bad Häringer, aber fixiert ist noch nichts.
„Der Sieg beim letzten Rennen war ganz wichtig für meine Karriere. Ich rechne mit guten Chancen nächstes Jahr wieder in der ADAC GT Masters zu starten, aber momentan bin ich noch auf der Suche nach Unterstützern, denn ohne die wird es bestimmt schwierig werden.“, so Stefans Aussichten für 2012.

 
Erster WM Punkt für Dennis Baudrexl

Vergangenes Wochenende durfte ich mein Debut in der MX2 WM im Talkessel von Teutschenthal geben, bei dem ich sogar auf Anhieb in die Punkteränge fahren konnte. Nachdem ich Dienstags bescheid bekommen habe, dass ich in Teutschenthal an den Start gehen darf, war natürlich die Anspannung sofort zu spüren. Wir konnten sogar noch den Cofain Truck fürs Wochenende organisieren und hatten so einen tollen Auftritt. Leider begleitete uns das ganze Wochenende der Fehlerteufel, der uns das Leben in den Rennen nicht leicht machte. Samstags im freien Training war die Aufregung natürlich erst mal enorm und ich fuhr wie der erste Mensch, naja wahrscheinlich noch schlimmer! Zumindest fühlte ich mich so.
Im Pre-Qualifiying hatte ich dann in meiner ersten schnellen Runde einen Abflug über den Sprung am Steilhang, der mich etwas aus dem Konzept brachte. So fand ich nie wirklich meinen Rhythmus und musste mich am Ende mit dem 25. Startplatz für das Qualirennen zufrieden geben. Zum Ende des Zeittrainings merkte ich schon, dass am Bike irgendwas nicht stimmte, es lief nicht mehr optimal.

Der Start zum Qualirennen verlief dann recht mittelmäßig, konnte mich allerdings in den ersten Kurven ganz gut behaupten und war so um den 20. Platz gelegen. Doch die Probleme machten sich erneut bemerkbar und intensivierten sich sogar, sodass ich nicht mehr mit voller Leistung weiterfahren konnte und so am Ende des Rennen auf dem 22. Platz landete- unter den Umständen akzeptabel.

Wir konnten den Fehler einfach nicht finden und gingen auf Nummer sicher, indem wir für den Rennsonntag vorsichtshalber auf das Ersatzbike wechselten. Das Warm-up ging ich relativ ruhig an, gewöhnte mich an das andere Motorrad und suchte schon mal ein paar Spuren für die Rennen.
Dann fiel das Gatter zum ersten Lauf, reihte mich so um den 20. Platz ein und ging den Speed erst mal mit. Schnell konnte ich einige Plätze gut machen und befand mich nach drei Runden sogar auf dem 17. Platz. Plötzlich fing auch dieses Motorrad an zu stottern, wie schon Samstags das andere Bike. Nicht mehr mit voller Leistung unterwegs musste ich natürlich einige Plätze wieder einbüßen, trotzdem rettete ich noch den 20.Platz ins Ziel und konnte unter diesen Umständen sogar ein Pünktchen mitnehmen.

In der Pause zu Lauf zwei taten wir wirklich alles um den Fehler zu finden. Leider endete dann der erste Lauf schon in der Startkurve – vor mir stürzte Christophe Charlier und ich konnte nicht mehr ausweichen. Bei der Kollision zerstörte ich mir meinen rechten Kühler so, dass Kühlflüssigkeit auslief. Die Fußrasten von Charlier hinterließen auch Spuren an meinen Rippen und an ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken – Ein recht enttäuschendes Ende meines WM Debuts.

Trotz des ergatterten Punktes bin ich natürlich etwas bedrückt, denn es wäre definitiv mehr drin gewesen, doch es sollte einfach nicht sein. Bedanken möchte ich mich noch bei meinem Papa, Engelbert Hatheyer und seinem kompletten Cofain Racing Team, die dieses Wochenende erst möglich gemacht haben.

In zwei Wochen geht dann die ADAC Masters in die nächste Runde nach Tensfeld.

Bis dann
Euer Dennis

 
Max Hesse auf dem Weg zum Titelgewinn

Auch beim dritten Saisonrennen des ADAC Kart Masters in Ampfing war Max Hesse der schnellste Bambini Pilot und festigte nach spektakulären Rennen seine Gesamtführung.
Mit vier Siegen im Rücken reiste der Solgat Motorsport Pilot nach Ampfing. Entsprechend gestärkt startete der neunjährige Nachwuchspilot in das Rennwochenende. „Die Strecke gefällt mir. Ich konnte hier in 2010 meinen Bambini B Titel gewinnen und werde versuchen am Wochenende weitere wichtige Meisterschaftspunkte zu sammeln.“

In den freien Trainingssitzungen bewies Max wieder seine Stärke. Er war von Beginn an schnell und holte nicht ganz unerwartet im Zeittraining die Pole-Position. „Bis jetzt läuft alles nach Plan“, Max am Abend.
Im ersten Wertungslauf am Sonntag warteten schwierige Bedingungen auf den Youngster. Über Nacht hatte es geregnet und der 1.063 Meter lange Kurs war komplett nass. Auf Regenreifen reihte Max sich nach dem Start auf Position zwei ein und gab diesen bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr ab. „Das Rennen lief ganz gut. Ich konnte zwar nicht gewinnen, aber Position zwei ist im Hinblick auf die Meisterschaft sehr gut“, analysierte der Birel-Pilot den Rennausgang.

Am Nachmittag hatte sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke gekämpft und die Strecke war wieder komplett trocken. Auf der langsameren Außenbahn erwischte Max jedoch einen denkbar schlechten Start und wurde bis auf Position neun durchgereicht. Der Youngster ließ sich davon aber nicht beeindrucken und startete eine unglaubliche Aufholjagd. Zu Rennende hing er wieder an der Stoßstange des Führenden und versuchte in der letzten Kurve auch noch an diesem vorbei zu ziehen. Letztlich konnte dieser aber gegen halten und Max wurde wieder Zweiter. „Ein unglaubliches Rennen. Wir waren eindeutig die Schnellsten. Ohne den Patzer am Start hätte ich wieder gewinnen können. Mit zwei zweiten Plätzen kann ich aber durchaus zufrieden sein. Ich führe die Gesamtwertung weiter deutlich an und es folgen nach weitere sechs Rennen.“
Als Halbzeitmeister kann Max nun eine Woche verschnaufen, bevor es für ihn vom 8.-10.7. auf dem Hunsrückring/Hahn mit den Wertungsläufen sieben und acht weiter geht.

 
Klassensieg für Stefan Landmann auf BMW M3!

Nürburgring/ Bad Häring, 28. Juni 2011

Gelungene Nordschleifen-Premiere: Klassensieg für Stefan Landmann auf BMW M3!

Ein Tiroler triumphiert in der „Grünen Hölle“: Mit einem Klassensieg beim legendären 24-Stunden-Rennen am Nürburgring vergangenes Wochenende fügt Stefan Landmann seiner erfolgreichen Saison 2011 ein weiteres Highlight hinzu. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen vom Team Scheid Motorsport gewann der 24-jährige Rennfahrer aus Bad Häring die heftig umkämpfte Klasse SP 10 GT4. Konstant schnelle Rundenzeiten – auch in der Dunkelheit – waren der Schlüssel zum Erfolg.


Auf Anhieb aufs Stockerl – nach diesem Motto bestreitet Stefan Landmann die Motorsport-Saison 2011. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Bereits Mitte April hatte der 24-jährige BWL-Student beim Auftakt der internationalen Blancpain Endurance Series in Monza mit einem Evora GT4 der Lotus Driving Academy den zweiten Rang geholt, wenig später gelang ihm dieses Kunststück auch in der ADAC GT Masters mit einem Audi R8 LMS von Phönix Racing. Mit seinem Sieg auf der Nordschleife ist Stefan Landmann, der die letzten Jahre vor allem in der MINI Challenge für Furore gesorgt hat, nun endgültig in der Oberliga des GT-Sports angekommen.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Dennis Rostek, Andreas Simonsen und Frank Kräling beendete dieser Sieg eine mehrjährige Durststrecke des Teams Scheid Motorsport rund um den zweimaligen 24-Stunden-Gesamtsieger Johannes Scheid. Mit seinen 430 PS überzeugte der nach dem GT4-Reglement eingestufte BMW M3 vor allem durch seine Standfestigkeit und den enormen Topspeed. Als schnellster Fahrer des Teams meisterte Stefan nicht nur den besonders riskanten Start, sondern fuhr darüber hinaus fünf weitere Stints zu je 1 ½ Stunden bzw. acht Runden und trug damit einen wesentlichen Teil zum Erfolg der Mannschaft bei.

Den meisten Spaß bereitete dem Tiroler dabei die Fahrt durch die gefürchtete Dunkelheit der Nordschleife – dabei wäre das Rennen um Mitternacht beinahe schon vorzeitig vorbei gewesen: „Beim Überrunden hat mich ein Mini übersehen, fuhr mir ins linke Vorderrad und beschädigte Spurstange und Querlenker“, beschreibt Stefan den brenzligen Moment. Trotz eines 43-Minuten-Boxenstopps und des Rückfalls auf einen Gesamtrang um Platz 100 gab die Mannschaft nicht auf, kämpfte sich mit einem super eingestellten Fahrzeug und schnellen Rundenzeiten zurück und lag eine Stunde vor Rennschluss schon wieder auf Platz 2 der Klasse. Stefan: „Als wir uns schon mit dem Ergebnis abgefunden haben, fiel der Führende mit einem Defekt aus – bei einem Langstreckenrennen trennen Sieg und Niederlage oft nur Kleinigkeiten.“

„Es war ein sehr emotionaler Moment, ich bin wahnsinnig stolz auf das Team und mich.“, so Stefans Reaktion nach seiner Rückkehr vom 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Nach seinem bisher größten Karriereerfolg wünschte sich der Tiroler aber vor allem eines: eine ordentliche Portion Schlaf. „Die 24 Stunden am Nürburgring gelten zu Recht als das schwierigste Rennen der Welt, über 200 Autos bedeuten ständiges Überholen und überholt Werden, das ist körperliche Schwerstarbeit. Doch wer einmal das Wahnsinns-Spektakel erlebt hat, das 200.000 Zuschauer während des gesamten Rennens entlang der Strecke veranstalten, weiß, dass sich die Strapazen auszahlen.“

 
Rennbericht zur zweiten Runde der ADAC MX Masters in Prisannewitz

Durchwachsenes Masters-Wochenende

Vergangenes Wochenende ging es zur zweiten Runde der ADAC MX Masters in den hohen Norden nach Prisannewitz. Eine perfekt präparierte Strecke und eine gut organisierte Veranstaltung machten es zu einem gelungenen 30.Vereinsjubiläum des MC Prisannewitz.
 
Dennis Baudrexl in Priwi
Dennis Baudrexl in Priwi Foto:Lars Neumann
 
Im freien Training probierten wir noch ein neues Fahrwerk aus, was allerdings überhaupt nicht funktionierte, so dass wir kein Risiko eingehen wollten und das gewohnte Setup aus dem Trainings- motorrad wieder einbauten. Doch wie schon die letzten Jahre waren die Rundenzeiten am Samstag nicht gut und so qualifizierte ich mich nur als Zwölfter meiner Gruppe. Zufriedenstellend war das auf keinen Fall.
Sonntags im freien Training fühlte ich mich schon etwas besser, fand ein paar gute Spuren und hatte vor allem Spaß.
Der erste Start ging dann direkt in die Hose, nur um Platz 15 oder 20 reihte ich mich ins Fahrerfeld ein. Zu allem Überfluss musste ich noch in der ersten Runde unverschuldet zu Boden, was mich bis ans Ende des Feldes zurückfallen ließ. Dabei hatte sich meine vordere Bremsscheibe so verbogen, dass ich das ganze Rennen ohne Vorderbremse fahren musste. Chancenlos schaffte ich es noch auf Platz 23.
 
 Dennis Baudrexl in Priwi
Dennis Baudrexl in Priwi Foto:Lars Neumann
 
Lauf zwei startete etwas besser, um Platz 15 fing ich das Rennen an. Doch die ersten Runden waren katastrophal, ich weiß nicht was los war, auf jeden Fall verlor ich direkt einige Plätze. Es dauerte einige Runden bis ich meinen gewohnten Rhythmus wieder fand und so konnte ich mich wieder in Richtung der Top 10 vorkämpfen. Am Ende stand ein guter neunter Platz zu Buche.
Es fehlt noch ein wenig die Rennpraxis und die Aggressivität. Doch das wird jetzt von Rennen zu Rennen immer besser und ich bin zuversichtlich, die nächsten Wochen wieder etwas spritziger zu werden. Nächstes Wochenende steht erst einmal der Auftakt zur DM 125 in Dreetz auf dem Programm. Bis dahin werden wir die Zeit noch intensiv beim Training nutzen.
 
Autor: Dennis Baudrexl
 
 
 
 
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